Fast hat man es gewusst – aber doch „ …die Hoffnung stirbt zuletzt“
Dass unser SPD „Sozial“bürgermeister Joachim Wolbergs mit den Stimmen seiner Fraktion, der CSU, FDP und Freie Wählern im Sozialausschuss am 24.03.10 den Antrag der SOZIALEN INITIATIVEN REGENSBURG e. V. für ein Sozialticket abschmetterte, kann für uns nur der (vorläufige) Schlusspunkt nach seiner monatelangen Hinhaltetaktik sein.
Denn Fakt bleibt:
Deshalb steht die Kommune in der Pflicht, hier ihre sozialschwachen Bürger zu unterstützen. Auch wenn das jetzt angesichts der leeren Stadtkassen einem SPD-Sozialbürgermeister jetzt überhaupt nicht in den Kram passt.
Fakt ist auch:
Regensburg hatte im Dezember 2009 bei 120.000 Einwohnern 9.180 Personen in Bedarfsgemeinschaften (= 6,4 % Arbeitslosenquote)
Unna hatte im Dezember 2009 bei 70.000 Einwohner 38.123 Personen in Bedarfsgemeinschaften (= 10,1 % Arbeitslosenquote)
Aber Unna hat ein Sozialticket (Beschluss vom Dezember 2009) und Regensburg hat keins.
Bleibt nur der Schluss übrig: Entweder Unna hat irgendwo noch eine geheimen Geldschatz vergraben oder deren Sozialbürgermeister ist einfach cleverer und wir haben mit Wolli hier die Nullnummer gezogen.
Nein im Ernst:
Dies zeigt, es ist wieder einmal eine Frage der politischen Grundeinstellung und der Schwerpunktsetzung, ob eine Stadt Gelder für die nötige Unterstützung für seine sozialschwachen Bürger bereitstellt oder nicht.
Deshalb:
Es bleibt dabei – ein Sozialticket für Regensburg und Umland muss her!
Richard Spieß DIE LINKE. Stadtrat Regensburg